BF4-Trägerkraftfahrzeuge

mit einer maximalen Dachlast von 150 kg entsprechen nicht den Vorschriften!

Verehrte Kundschaft


als renommierter Hersteller von mobilen Wechselverkehrszeichenanlagen sehen wir es als unsere Pflicht an, Sie als unsere Kunden vor eventuellen Fehlentscheidungen zu schützen.

Seit geraumer Zeit werben verschiedene Mitbewerber damit, dass BF4-WVZ Anlagen auf Trägerkraftfahrzeuge mit einer maximalen Dachlast von 150 kg montiert werden können. Dem müssen wir deutlich widersprechen.

Alle BF4-WVZ-Anlagen die auf dem Markt sind, weisen ein statisches Gewicht von >147 kg auf und der Winddruck bei 80 km/h beträgt 75 kg, somit die gesamte Dachtraglast ca. 222 kg und damit sind die Trägerfahrzeuge überlastet. Eventuelle Mehrbelastung durch Windböen und gegebenenfalls negative Beschleunigung sind hier noch nicht berücksichtigt.

Diese Tatsache wird von diesen Herstellern offensichtlich ignoriert. 

Auch wenn alle BF4-WVZ Kraftfahrzeuge von Sachverständigen abgenommen werden besagt dies nichts, weil die Sachverständigen sich auf die Gewichtsangaben der Hersteller verlassen dürfen. Etwaige Wiegeprotokolle der Hersteller von z.B. dem Gesamtgewicht des BF4-KFZ sind völlig unzureichend. Das tatsächliche Gewicht der BF4-Anlage lässt sich nur durch die komplette Demontage genau nachvollziehen.

Darüber hinaus ist nach dem Merkblatt des BVMI für die BF4-WVZ-Anlagen nicht nur dafür zu sorgen, dass die Dachtraglast des Trägerkraftfahrzeuges nicht überschritten wird, sondern muss auch sichergestellt sein, dass das Fahrverhalten bei 80 km/h nicht beeinträchtigt wird. Bei einer Überladung des Trägerkraftfahrzeuges, mit einer maximalen Dachtraglast von 150 kg, von z.B. nur 10 kg sind laut Herstellerangaben die Fahreigenschaften mindestens beeinträchtigt. Eine Herstellerhaftung durch den KFZ-Hersteller entfällt damit komplett.

Spätestens aber nach dem Ausrichten der 1,3m² großen LED-Matrix in Fahrtrichtung sind ursprünglichen Fahreigenschaften bei 80 km/h stark verändert. Schon bei Geschwindigkeiten über 80 km/h und z.B. Windböen wird das Fahrverhalten für den Fahrer unkalkulierbar. Der Fahrer kann sich nicht mehr auf das Verhalten des Trägerfahrzeuges verlassen, z.B. dass das ESP negativ reagiert bei einer Überladung der Dachtraglast.

Die Vorgaben des Merkblattes sind damit nicht erfüllt, die Betriebserlaubnis ist erloschen.  Wir empfehlen den Betreibern die sofortige Stilllegung dieser KFZ, damit sie keine unkalkulierbare Haftung tragen müssen. BF4-WVZ-Anlagen können deshalb nur von Trägerkraftfahrzeuge mit einer zugelassenen Dachlast von mindestens 300 kg bis 80 km/h getragen werden. Sind höhere Geschwindigkeiten als 80 km/h gefragt, sind zusätzliche technische Maßnahmen erforderlich, um die Vorgaben des BF4-Merkblattes zu erfüllen.

Ein nachträgliches Aufrüsten eines 150 kg KFZ auf 300 kg Dachtraglast ist ausschließlich von den jeweiligen Herstellern schriftlich zu bestätigen. Nach unseren Recherchen ist bisher von keinem Hersteller offiziell eine solche Bestätigung erfolgt. Eventuelle Bestätigungen diesbezüglich von Händlern oder Lieferanten sind ungültig. Darüber hinaus werben seit geraumer Zeit einige Hersteller damit, dass Sie die BF4-WVZ-Anlagen ganz einfach selbst montieren können. Lassen Sie sich auf keinen Fall darauf ein, denn die Haftung dafür übernehmen Sie zunächst alleine als Betreiber des Begleitfahrzeuges.

  

Unser Geschäftsführer Hr. Sven Bössow steht Ihnen gerne für eine Beratung zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf

KUSTECH-SYSTEME GMBH
Jürgen Köpp
Entwicklungsingenieur